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Das kleine Einmaleins der Turnierteilnahme
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Die Showsaison hat gerade begonnen und so sind viele neue Teilnehmer erst einmal erschlagen von all den Regeln, Mitgliedschaften, Klassen etc.
Und oh graus - das Ganze auch noch meist in Englisch.
Darum hier ein paar Erklärungen von mir zu Fragen, die immer wieder auftauchen:
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Viele Veranstaltungen sind als AQHA/DQHA Shows ausgeschrieben
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Dies bedeutet, es handelt sich um eine AQHA Show, in der die Mitglieder der DQHA auch Punkte für die High Point Wertung sammeln können
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Maßgebend für den Start ist aber die Mitgliedschaft in der AQHA und somit muss bei der Nennung die gültige AQHA Mitgliedschaft des Vorstellers (der Besitzer muss kein Mitglied sein !) nachgewiesen werden. Die Wertung für die DQHA findet nicht am Turnier, sondern erst nachher anhand der Ergebnislisten statt.
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Erkennbar sind AQHA Klassen an dem 4stelligen Code (z.B. 1380, 2400). Dabei steht die 1 am Anfang grundsätzlich für Open Klassen, die 2 für Amateur, die 3 für Novice Amateur und die 4 für Youth. Der Rest der Zahl gibt Auskunft über die Disziplin und das Pferdealter
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Ist keine gültige AQHA Mitgliedschaft bis zum Turniertag vorhanden ist das kein Problem. Auf jeder Show besteht die Möglichkeit eine AQHA Mitgliedschaft zu erwerben bzw. zu verlängern und am gleichen Tag zu starten. Dies hat auch den Vorteil, dass man in Euro zahlen kann und es keine zeitlichen Überschneidungen zwischen Antrag und der nächsten Show gibt.
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Auch eine Erweiterung der Mitgliedschaft auf Amateur bzw. Novice Amateur ist kein Problem
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Bei der Nennung muss neben der AQHA -Mitgliedskarte auch die Kopie der Pferdepapiere (Registration) und ein Scheck über das Startgeld beiliegen - auch nach der Euroeinführung haben Verrechnungsschecks noch ihre Gültigkeit für diese Zwecke. Einige Veranstalter bieten inzwischen andere Zahlungsmöglichkeiten, die in der jeweiligen Ausschreibung angegeben werden.
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An manchen Turnieren wird von der Meldestelle noch ein zusätzlicher Service geboten: der Gelding Stamp. Wird ein Hengst kastriert, kann man auf dem Turnier ein Formular ausfüllen, die Originalpapiere mit dem Gelding Stamp versehen lassen und somit das einschicken der Papiere in die USA ersparen.
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Ein neuer Besitzer (wichtig bei Amateur und Youth) wird erst anerkannt, wenn er auf den Papieren eingetragen ist ein unterschriebener Transfer reicht nicht mehr!
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Die einzelnen Kategorien:
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Die Klassen, die allen offen stehen
Oft auch die einzige Möglichkeit für Turniereinsteiger, die kein eigenes Pferd besitzen
Aber Achtung: stellt man ein Pferd vor, dass nicht im eigenen Besitz ist, geht die AQHA davon aus, dass man dafür Geld bekommt und man verliert somit seinen Amateurstatus für die nächsten 5 Jahre!
Neuerdings gibt es jedoch die Möglichkeit für Neueinsteiger ein sogenanntes Permit zu beantragen und so mit einem fremden Pferd als Novice Amateur zu starten ( neue Regelung des Novice Amateur Status ab 2005). Dies ist aber nicht für einen spontanen Entschluss gedacht, denn vor dem ersten Turnier muss die Genehmigung aus Amerika da sein!
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Auch hier muss das Pferd im eigenen oder Familienbesitz sein übrigens erkennt die AQHA bis jetzt keine "wilde Ehe" ohne Trauschein an
In den Amateurklassen dürfen auch Hengste vorgestellt werden
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Startberechtigt sind alle Erwachsenen, die noch nicht 10 AQHA Punkte in Open, Amateur oder Youth oder 25 Punkte in Novice Klassen gesammelt haben - allerdings gilt diese Grenze immer nur für die neuen, sogenannten Skill Sets.
Das heißt, das man bei Erreichen dieser Punktzahl von 25 Punkten z.B. in der Novice Amateur W. Pleasure dann nicht mehr diese Klasse starten kann, sondern z.B. in die Amateur W. Pleasure wechseln muss, dennoch aber weiterhin Novice Amateur Trail shown kann, wenn man dort weniger als 25 Punkte erzielt hat.
Bedingung ist, dass das vorgestellte Pferd in eigenem oder Familienbesitz ist (auf dem Papier!)
Mit einer Novice Amateur Mitgliedschaft hat man auch die Startberechtigung für Amateur- und Open Klassen. Darum ist es günstig sofern man die Bedingungen erfüllt sich eine Novice Amateur Karte ausstellen zu lassen
In NA - Klassen dürfen keine Hengste geshowt werden
Es gibt keine Halter Klassen für Novice Amateur
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Hier darf starten, wer am 1.1. des Jahres noch nicht 19 ist. So darf z.B. ein Jugendlicher, der am 05.01. Geburtstag hat und 19 Jahre alt wird, noch das ganze Jahr in Youth-Klassen starten
Bedingung ist, dass das vorgestellte Pferd in eigenem oder Familienbesitz ist (auf dem Papier!)
Ein Jugendlicher darf auch in Open Klassen starten, aber nicht in Amateur Klassen Es gelten dann die Bedingungen für Open (Startgeld, Hengste etc.)
Ein Jugendlicher darf in einer Youth Klasse keinen Hengst showen
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AQHA Show: Start von fremden Pferden durch Amateure
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AQHA Show: Start von fremden Pferden durch Amateure in Open Klassen
Ein Amateurkarten-Besitzer kann Pferde, die nicht in seinem oder dem Besitz eines unmittelbaren Familienmitgliedes sind in Performance Open Klassen ohne Strafe vorstellen, wenn eine Befreiung durch die AQHA bewilligt ist, vorbehaltlich der Amateur bezahlt alle mit dem Vorstellen zusammenhängenden Gebühren selbst. Auf schriftliche Anforderung kann beim Amateur Department die schriftliche Erlaubnis beantragt werden, als Amateur-Mitglied an maximal zwei AQHA-anerkannten Shows teilzunehmen. Das um Genehmigung ersuchende Amateur-Mitglied muss dem Amateur Department Namen und genaue Daten der beiden Shows als auch den Namen und die Registrationsnummer des Pferdes, welches vorgestellt werden soll, mitteilen. Nur eine Genehmigung je Reiter und Pferd wird vergeben und es werden keine AQHA Punkte zuerkannt. Die Turnierleitung soll kein Pferd von einem Amateur in einer Offenen Klasse starten lassen, es sei denn eine Genehmigung für die Zeit der Prüfung liegt vor.
AQHA Show: Start von fremden Pferden in Noviceklassen durch Amateure Novice
Amateure können um bis zu zehn Genehmigungen ansuchen, die es ihnen erlauben, in einer AQHA anerkannten Show auf einem nicht in ihrem Besitz befindlichen Pferd (keine Hengste) in Novice-Klassen zu starten. Anträge zur Erlaubnis müssen auf Antragsformularen der AQHA an das AQHA Show Department gestellt werden und es liegt im Ermessen der AQHA, diese zu genehmigen.
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Ansonsten gilt: Es gibt keine dummen Fragen (solange sie in vernünftigem Ton gestellt sind), nur dumme Antworten. Also, lieber vor einer Veranstaltung fragen und nicht am Tag vor den Problemen stehen da ist man eh nervös genug.
Und es schadet nicht mal in das Regelbuch der AQHA bzw. DQHA zu schauen, denn jeder Teilnehmer ist für seine Starts verantwortlich und hat die Pflicht sich vorher schlau zu machen, ob er mit seiner Nennung nicht gegen das Regelbuch verstößt!
Diese Tipps entsprechen dem Regelbuch 2002 und haben keine Anspruch auf Vollständigkeit und Gültigkeit für die Zukunft
Nun viel Spaß und Erfolg in der Showsaison!
Eva Gebhard
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