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Der Ausbindezügel ist der Klassiker bei den Ausbindern. Dem Reiter wird geholfen, das Pferd in eine gewünschte Position zu stellen, so dass sich der Reiter intensiver auf andere Dinge konzentrieren kann. Meistens wird er Ausbinder bei der Longenarbeit eingesetzt, um eine intensive vorwärts abwärts Bewegung und / oder eine intensive Innen- oder Außenstellung zu erzeugen.
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Länge:
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jeweils ca.150cm
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Verschnallung:
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Die Ausbinder werden links und rechts in den Trensenring eingehakt, seitlich am Pferd unter dem Sattelgurt hindurchgezogen und auf Buggelenkshöhe verschnallt.
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Anwendung:
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Reitanfänger, Longenarbeit
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Tipps:
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- Eine Alternative sind Ausbindezügel mit Karabinerhaken an beiden Enden sie lassen sich schnell verschnallen.
- Falls die Ausbinder am Sattelgurt nach unten rutschen, kann man einen Sporenriemen verwenden, mit dem man den Ausbinder fixiert
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Beim Rollausbinder treffen die Zügel zw. Brust und Maul des Pferdes aufeinander und laufen über eine Rolle.
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Länge:
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ca. 150cm
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Verschnallung:
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Die beiden Karabinerhaken werden jeweils links und rechts im Trensenring eingehakt. Hinter der Gabelung des Vorderteils werden die beiden Ausbinder am Sattelgurt befestigt.
Der Effekt: Je mehr das Pferd nach innen gestellt wird, desto mehr gibt der äußere Ausbinder nach. Ob das so gewünscht wird, ist fraglich und kommt darauf an, was man erreichen will.
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Der Dreieckszügel besteht aus einem Steg, der am Sattelgurt befestigt wird und sich. Zwischen den Vorderbeinen teilt er sich in zwei Zügel, die von Innen nach Außen durch den Trensenring gezogen und am Sattel- oder Longengurt eingeschnallt werden. Der Laufferzügel unterschiedet sich darin, dass es keinen Steg gibt, sonder die Zügel getrennt von einander am Sattelgurt befestigt werden.
Den Dreieckszügel gibt es in zwei Varianten. Entweder mit einem Steg ( Wiener Zügel ), aus dem sich beide Zügel gabeln oder die Zügel werden getrennt voneinander verschnallt ( Laufferzügel ).
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Anwendung:
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Beide Varianten können unter dem Sattel und an der Longe verwendet werden.
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Beide Zügel üben eine Druck auf das Genick aus, wobei das Chambon auf beiden Seiten in den Trensenring eingehakt wird und durch zwei Ringe in einem separaten Genickstück gezogen werden. Von dort laufen die Zügel zur Gablung zwischen den Vorderbeinen und am Sattelgurt befestigt. Der Unterschied zum Gogue liegt darin, dass er zwischen Gebiss, Genick und Gabel ein Dreieck bildet.
Chambon und Gogue laufen beide durch eine separates Genickstück und üben Druck auf das Genick aus. Der Druck beim Gogue wirkt dabei starker auf das Gebiss.
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Anwendung:
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Beide Hilfszügel zeigen dem Pferd den Weg nach unten ( vorwärts abwärts ), wobei sie einen sehr starken Druck ausüben, deshalb werden beide Zügel meistens nur bei der Korrektur eingesetzt und nur über eine kurze Zeit.
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Das Martingal / Ringmartingal
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Korrekt verschnallt übt es nur Druck aus, wenn das Pferd ruckartig den Kopf hochreißen will und gegen die Reiterhand geht. Das Pferd kann den Kopf nur bis zu einem bestimmten Punkt nach oben nehmen bevor der Druck entsteht. Wichtig ist jedoch die richtig Verschnallung. Bei zu große Schlaufe kann das Pferd einfädeln und zum Stürzen kommen. Bei zu kleinen Schlaufen wird ein permanenter Druck ausgeübt, der jede Lehrmethode widerspricht.
Das Ringmartingal besteht aus einem Halsriemen und einem Steg, der durch die Vorderbeine läuft und am Sattelgurt befestigt wird. Oberhalb des Halsriemen teilt sich der Steg. Dort wird der Zügel links und rechts durch zwei Ringe gezogen.
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Verschnallung:
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Die Gabel sollte zum Steg in einem Verhältnis von 1:4 verschnallt werden, d.h. in einer natürlichen Haltung sollte die Linie zw. Reiterhand und Pferdmaul nicht gebrochen werden.
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Anwendung:
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Das Martingal wird bei Pferden verwendet, die dazu neigen, den Kopf hochzureißen.
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Der Halsverlängerer ist schnell montiert - einfach über das Genick legen, durch die Trensenringe ziehen und am Sattel- oder Longiergurt fixieren. Der Halsverlängerer ist flexibel ( Gummi ) und übt daher einen variablen Druck aus.
Der Halsverlängerer ist aus Gummi und wird in der Mitte von einem Kunststoffschieber geteilt, mit dem sich die Länge variieren lässt.
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Verschnallung:
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Der Halsverlängerer sollte nicht zu kurz sein, da er sonst keine Dehnungshaltung zulässt.
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Anwendung:
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Der Halsverlängerer kann zum Reiten oder Longieren eingesetzt werden.
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Der Thiedemannzügel wird bei Pferden mit Problemen im Genick eingesetzt. Er besteht aus einem Halsriemen und einem Steg, der am Sattelgurt befestigt wird. Oberhalb des Halsriemens teilt sich der Steg in zwei Zügel, die von außen nach innen durch den Trensenring gezogen und an Ringen auf der Außenseite des Zügels eingehakt werden.
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Verschnallung:
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Wie beim Martingal muss darauf geachtet werden, das die Schlaufen nicht zu groß sind.
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Anwendung:
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Der Thiedemannzügel kann in der Ausbildung und der Korrektur eingesetzt werden.
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Schlaufzügel sind ca. 280cm lang und werden vom Sattelgurt aus auf beiden Seiten von innen nach außen durch den Tresenring gezogen und wie ein normaler Zügel über dem Hals verschnallt.
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Anwendung:
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Zur besseren Kontrolle heftiger Pferd, gerade beim Erlernen neuer Lektionen.
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